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Was kosten Lieferdienste wirklich?
Wer über eine Lieferplattform verkauft, zahlt dafür — das ist bekannt. Weniger klar ist oft, woraus sich die Kosten zusammensetzen und welche Stellschrauben ein Betrieb selbst in der Hand hat. Konkrete Prozentsätze nennen wir hier bewusst nicht: Sie unterscheiden sich je nach Plattform, Vertrag, Region und Verhandlungsposition zu stark, um pauschal zu gelten.
Die kurze Antwort: Die Kosten von Lieferplattformen bestehen typischerweise aus einer Provision pro Bestellung, teils zusätzlichen Gebühren für Zahlungsabwicklung oder Marketing-Platzierungen, und dem indirekten Kostenfaktor Sichtbarkeit — wer nicht in Werbung investiert, wird seltener gefunden. Konkrete Prozentsätze hängen vom individuellen Vertrag ab und sollten direkt bei der jeweiligen Plattform erfragt werden.
Die Provision ist nur ein Teil der Rechnung
Die Provision pro Bestellung ist der bekannteste Kostenpunkt, aber selten der einzige. Je nach Plattform und Vertragsmodell kommen Gebühren für die Zahlungsabwicklung, für die eigene Lieferung durch die Plattform (falls kein eigenes Fahrpersonal genutzt wird) oder für bevorzugte Platzierung in der App hinzu. Manche Modelle unterscheiden zwischen einer niedrigeren Provision für Selbstabholung und einer höheren für die Lieferung durch die Plattform.
Wie hoch die einzelnen Posten tatsächlich ausfallen, unterscheidet sich stark zwischen Plattformen, Ländern und Verhandlungsposition. Verlässliche Zahlen liefert ausschließlich der eigene Vertrag — pauschale Prozentangaben, wie sie in Foren oder älteren Artikeln kursieren, sind mit Vorsicht zu genießen und oft veraltet.
Sichtbarkeit kostet auch dann, wenn sie nichts kostet
Neben der direkten Provision gibt es einen indirekten Kostenfaktor: Sichtbarkeit in der App. Wer nicht in Werbeplatzierungen oder Rabattaktionen investiert, rutscht in den Suchergebnissen weiter nach unten und wird seltener bestellt — was sich am Ende ebenfalls in Umsatz niederschlägt, nur eben nicht als Position auf der Rechnung. Für einen Betrieb bedeutet das: Die tatsächliche Kostenbelastung lässt sich nicht allein an der Provision ablesen, sondern muss die Frage einschließen, wie viel Werbebudget nötig ist, um überhaupt gefunden zu werden.
Wie Betriebe ihre Abhängigkeit verringern
Eine einzelne Plattform als einzigen Vertriebsweg zu nutzen, macht einen Betrieb von deren Konditionen und Algorithmus abhängig. Es gibt mehrere Wege, diese Abhängigkeit zu senken.
Auf mehreren Plattformen präsent sein
Wer auf mehreren Lieferplattformen gleichzeitig gelistet ist, verteilt das Risiko und kann Bestellungen dorthin lenken, wo die Konditionen gerade günstiger sind. Der Mehraufwand für Pflege und Betrieb steigt entsprechend.
Eine zweite Marke aufbauen
Zwei Marken aus einer Küche erschließen zusätzliche Kategorien und damit zusätzliche Nachfrage, ohne dass für jede Marke ein komplett neuer Vertrieb aufgebaut werden muss. Mehr Bestellungen aus derselben Küche verteilen die Fixkosten auf eine größere Menge.
Eigene Stammkundschaft aufbauen
Bestellungen, die direkt beim Betrieb ankommen — per Telefon, eigener Bestellseite oder Stammkundenkarte — zahlen keine Plattformprovision. Das lässt sich nicht von heute auf morgen aufbauen, wirkt aber langfristig am stärksten gegen die Abhängigkeit von einer einzelnen Plattform.
Konditionen aktiv verhandeln
Provisionen und Vertragsbedingungen sind bei den meisten Plattformen nicht in Stein gemeißelt. Wer Umsatzzahlen und Bestellvolumen vorweisen kann, hat oft mehr Verhandlungsspielraum, als der Standardvertrag vermuten lässt.
Diese Seite nennt bewusst keine konkreten Prozentsätze für Provisionen — sie variieren je nach Plattform, Vertrag und Land zu stark, um seriös verallgemeinert zu werden. Verbindliche Zahlen liefert ausschließlich der eigene Vertrag.
Wo somaFood ansetzt
Eine virtuelle Zweitmarke wie die von somaFood ist ein Weg, die zweite und dritte Strategie gleichzeitig zu nutzen: zusätzliche Nachfrage aus derselben Küche erschließen, ohne dass die Fixkosten für Raum oder Personal steigen. Für den Einstieg fallen bei somaFood keine Einstiegskosten an, die Beteiligung läuft über den Umsatz der Marke. Welche Konzepte gerade in welchem Gebiet verfügbar sind, lässt sich unverbindlich anfragen.
Wie sich eine zweite Marke auf deine Kostenstruktur auswirken würde, klären wir im persönlichen Gespräch.
- Unverbindlich — deine Nachricht verpflichtet dich zu nichts.
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- Wir prüfen direkt, ob dein Gebiet noch frei ist.
Wie hoch ist die Provision bei Lieferplattformen?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Provisionen unterscheiden sich je nach Plattform, Vertragsmodell, Region und Verhandlungsposition erheblich. Verbindliche Zahlen liefert ausschließlich der individuelle Vertrag mit der jeweiligen Plattform.
Kann ich die Provision meiner Lieferplattform verhandeln?
Bei vielen Plattformen ja, insbesondere mit nachweisbarem Bestellvolumen. Ein Gespräch mit dem zuständigen Ansprechpartner der Plattform lohnt sich in jedem Fall.
Was kostet mich Sichtbarkeit in der App zusätzlich zur Provision?
Das hängt vom gewählten Werbeformat und Budget ab. Ohne Investition in Sichtbarkeit sinkt jedoch häufig die Position in den Suchergebnissen, was sich indirekt auf die Bestellzahlen auswirkt.
Hilft eine zweite Marke gegen hohe Plattformkosten?
Direkt sinkt die Provision dadurch nicht. Eine zweite Marke erschließt aber zusätzliche Bestellungen aus derselben Küche, wodurch sich die Fixkosten des Betriebs auf mehr Umsatz verteilen.
Lohnt sich eine eigene Bestellseite neben den Lieferplattformen?
Für Bestellungen von Stammgästen kann sie sich lohnen, weil dabei keine Plattformprovision anfällt. Neue Kundschaft erreicht man darüber in der Regel kaum — dafür bleiben Lieferplattformen wegen ihrer Reichweite wichtig.